Montag, 24. Dezember 2012

Ich will alles!

Vor ein paar Tagen hatten wir lieben Besuch. Die Besucherin hat mir eine tolle, etwas andere Weihnachtsgeschichte mitgebracht. Die Geschichte hat mir so gut gefallen, dass ich sie gern mit Euch teilen möchte:


Wer den Sohn nimmt, bekommt alles!


Ein reicher Mann und sein Sohn waren Kunstliebhaber und deshalb sammelten sie rare Kunstwerke. Sie hatten Gemälde von Raphael, Rembrandt bis Picasso in ihrer kostbaren Kunstsammlung. Oft saßen sie gemeinsam in ihrer Galerie, um diese Meisterwerke zu bewundern. Als der Vietnamkonflikt ausbrach, wurde der Sohn aufgeboten und er musste in den Krieg ziehen. Er war sehr mutig und während er einen seiner Kameraden rettete, wurde er von einer Kugel getroffen und verstarb. Der Vater wurde über den Tod seines Todes informiert und er trauerte sehr um seinen einzigen Sohn.

Etwa einen Monat später, gerade einen Monat vor Weihnachten, klopfte es an der Türe seines Hauses. Ein junger Mann stand mit einem großen Paket in seinen Händen draußen. Er sagte: “Sie kennen mich nicht, aber ich bin der Soldat, für den Ihr Sohn sein Leben hingegeben hat. Er hat an jenem Tag nicht nur mein Leben gerettet, er war dabei mich in Sicherheit zu tragen, weil ich verletzt war, als eine Kugel ihn mitten ins Herz traf und er auf der Stelle verschied. Er sprach oft über Sie und Ihre Liebe für die Malerei.” Dann hielt der junge Mann das große Paket dem Vater entgegen.

“Ich weiß, dass dies nicht viel ist. Ich bin wirklich nicht ein grosser Künstler, aber ich denke ihr Sohn würde es so wollen, dass sie dieses Bild bekommen.”

Der Vater öffnete das Packet. Es war ein Porträt seines Sohnes, gemalt von diesem jungen Mann. Er staunte darüber, wie dieser Soldat sogar die Persönlichkeit seines Sohnes in diesem Porträt festgehalten hatte. Der Vater war besonders von den Augen angetan, sodass sich seine Augen mit Tränen füllten. Er dankte dem jungen Mann und wollte ihm das Bild bezahlen.

“Oh, nein, das kommt nicht in Frage, denn ich kann mit allem Geld nicht zurückzahlen, was ihr Sohn für mich getan hat. Es ist ein Geschenk an Sie.”

Der Vater hängte das Porträt in einen besonderen Raum seiner Villa. Wenn immer Besuch kam, zeigte er ihnen dieses Bild zuerst, bevor er ihnen sonst eines seiner kostbaren Bilder zeigte.

Der Mann starb ein paar Monate später. Es sollte eine große Versteigerung all seiner wertvollen Gemälde geben. Viele Kunstsammler und einflussreiche Leute kamen zusammen und waren in gespannter Erwartung, diese schönen Bilder zu sehen, und wer weiss, sogar eines davon für ihre eigene Sammlung zu erstehen.

Zuerst wurde das Bild von dem Sohn zur Versteigerung gebracht. Der Leiter der Versteigerung sagte: “Wir starten die Versteigerung mit dem Bild des Sohnes. Wer bietet zuerst?” Es war still. Dann rief eine Stimme von ganz hinten: “Wir wollen die berühmten Werke sehen. Lass dieses Eine aus!”

Aber der Versteigerer blieb hartnäckig: “Ist jemand da, der für dieses Bild bietet? Wer bietet 100 Dollar?” Nun hörte man eine weitere ärgerliche Stimme: “Wir kamen nicht, um dieses Bild zu sehen, wir wollen die Van Goghs, die Rembrandts sehen. Machen sie schon vorwärts und kommen sie zu den wirklichen Kunstwerken.”

Aber der Versteigerer ließ sich nicht beirren.

“Der Sohn! Der Sohn! Wer nimmt den Sohn?”

Endlich meldete sich von ganz hinten eine Stimme. Es war der Gärtner des Mannes und seines Sohnes. “Ich biete 10 Dollar für das Bild.”

Er war kein wohlhabender Mann, viel konnte er für Gemälde nicht ausgeben.

“Wer bietet 20 Dollar?”

Die Menge der Leute wurde jetzt langsam ungeduldig. Sie kamen nicht wegen dem Bild des Sohnes. Sie wollten größere Investitionen tätigen, mit den bekannten Gemälden.

Der Versteigerer rief: “10 Dollar zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten. Das Bild ist verkauft für 10 Dollar.”

“So, jetzt lassen sie uns mit der wahren Kollektion beginnen”, rief ein Mann.

Der Versteigerer legte seinen Hammer nieder und sagte: “Es tut mir Leid, die Versteigerung ist zu Ende.”

“Wie bitte? Was ist mit den anderen Gemälden?”

“Es tut mir Leid. Als ich berufen wurde, diese Versteigerung zu leiten, wurde mir der letzte Wille des Besitzers kundgetan. Ich durfte diesen Willen nicht vor der Versteigerung bekannt geben. Im Testament steht, dass nur das Bild des Sohnes versteigert werden dürfe. Wer immer auch dieses Bild erwerben würde, würde seinen ganzen Besitz, einschließlich aller Gemälde miterben. Der Mann, der den Sohn genommen hat, erhält das ganze Erbe!”

Gott gab seinen Sohn vor 2000 Jahren in diese Welt, damit er an einem Kreuz sein Leben für uns hingeben würde. Ähnlich wie die Botschaft des Versteigerers, ist auch Gottes Botschaft heute: “Der Sohn, der Sohn, wer nimmt den Sohn? Denn, ihr seht, wer immer auch den Sohn nimmt, der bekommt das ganze Erbe.”

In Johannes 3,36 heisst es:

“Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

In Apg. 4,12 sagt Petrus:

“Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.”



Hier habe ich die Geschichte gefunden.

1 Kommentar:

  1. Was für eine schöne Geschichte, danke fürs Teilen ♥ Ich wünsche dir und deiner Familie ein frohes Weihnachtsfest mit hoffentlich vielen vielen schönen Stunden!

    liebe Grüße
    Tina

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