Sonntag, 28. Dezember 2014

Sonntagsfreude

Das Genießen der Weihnachtstage und der Ferien. Schnee! Das erste Mal erlebt unser Jüngster diese Freude. Den letzten Geburtstag des Jahres gefeiert und nach all den Plätzchen war die Torte besonders lecker.

Samstag, 27. Dezember 2014

Ruck-Zuck

Eine Woche vor Weihnachten wurde ich ganz lieb gefragt, ob ich vielleicht noch Handstulpen stricken könnte - bis Weihnachten.... Ja, gut das kann ich. Ob ich vielleicht auch zwei Paar stricken könnte....
Das wußte ich nicht, ob ich das kann. Also haben wir es auf einen Versuch ankommen lassen. Ich konnte, aber sowas mach ich nich´ für Jeden!

Am frühen Morgen des 24. Dezember waren beide Paare fertig:
Einmal mit dezenten Streifen.


Einmal ohne.



Beide in Größe L nach der kostenlosen Anleitung Rag Rug Mitts von Veera Välimäki, allerdings ohne die Zunahmen am Arm.


Donnerstag, 25. Dezember 2014

Alles Liebe



Ich wünsche Euch ruhige und besinnliche Festtage mit Euren Lieben. Macht es Euch kuschelig!

Dann habe ich heute eine etwas längere Geschichte für Euch. Es ist nicht direkt eine Weihnachtsgeschichte, aber ich finde, sie passt ausgezeichnet zum Fest der Liebe. Ich finde sie sogar so toll, dass ich sie für Euch abtippe (okay, das wäre an sich nichts besonderes, aber ich kann leider (noch) nicht mit zehn Fingern schreiben und die Tastatur ist schon etwas marode und schreibt nicht immer was sie soll...).

Jetzt gehts aber mit der Geschichte los:

Als im Mai 1945 der Krieg in Europa zu Ende ging, kam die 123. mit den Besatzungstruppen auch nach Deutschland. Ich gehörte zu einer Gruppe, die in ein Konzentrationslager in der Nähe von Wuppertal abgeordnet wurde und hatte den Auftrag, medizinische Hilfe für die erst kürzlich befreiten Gefangenen zu bringen, von denen viele Juden aus Holland, Frankreich und dem östlichen Europa waren. Dieses war die erschütterndste Erfahrung, die ich je gemacht hatte; bis dahin war ich viele Male dem plötzlichen Tod und der Verwundung ausgesetzt gewesen, aber die Wirkung eines langsamen Hungertodes zu sehen, durch jene Baracken zu gehen, wo Tausende von Menschen Stückchen für Stückchen über mehrere Jahre gestorben waren, all das war eine neue Art von Horror. Für viele war es ein unwiderruflicher Prozeß. Wir verloren Dutzende täglich, obwohl wir sie schnellstens mit Medizin und Nahrung versorgten.
     Jetzt brauchte ich meine neue Erkenntnis, in der Tat. Wenn es so schlimm wurde, dass ich nicht mehr handeln konnte, tat ich das, was ich gelernt hatte zu tun. ich ging von einem Ende zum anderen in dem Stacheldrahtverhau und schaute in die Gesichter der Menschen, bis ich feststellte, dass das Gesicht Christi mich anblickte.
     Uns so lernte ich Wild Bill Cody kennen. Das war nicht sein eigentlicher Name. Sein wirklicher Name hatte sieben unaussprechliche polnische Silben, aber er hatte einen lang herunterhängenden Lenkstangenbart, wie man ihn auf Bildern der alten Westernhelden sah, so dass die amerikanischen Soldaten ihn Wild Bill nannten. Er war einer der Insassen des Konzentrationslagers, aber offensichtlich war er nicht lange dort gewesen: seine Gestalt war aufrecht, seine Augen hell, seine Energie unermüdlich. Da er sowohl Englisch, Französisch, Deutsch und Russissch als auch Polnisch fließend sprach, wurde er eine Art inoffizieller Lagerübersetzer.
     Wir kamen zu ihm mit allen möglichen Problemen; der Papierkram alleine hielt uns oft auf bei dem Versuch, Leute zu finden, deren Familien, ja sogar ganze Heimatorte möglicherweise verschwunden waren. Aber obwohl Wild Bill 15 oder 16 Stunden täglich arbeitete, zeigten sich bei ihm keine Anzeichen von Ermüdung. Während wir übrigen uns vor Müdigkeit hängen ließen, schien er an Kraft zu gewinnen. "Wir haben Zeit für diesen alten Kameraden", sagte er. "Er hat den ganzen Tag auf uns gewartet." Sein Mitleid für seine gefangenen Kameraden strahlte aus seinem Gesicht, und zu diesem Glanz kam ich, wenn mich der ut verlassen wollte.
     Ich war darum sehr erstaunt, als ich die Papiere von Wild Bill eines Tages vor mir liegen hatte, dass er seit 1939 im KZ gewesen war! Sechs Jahre lang hatte er von derselben Hungertoddiät gelebt, und wie jeder andere in derselben schlecht gelüfteten und von Krankheiten heimgesuchten Baracke geschlafen, dennoch ohne die geringste körperliche oder geistige Verschlechterung. Noch erstaunlicher war vielleicht, dass jede Gruppe im Camp ihn als einen Freund betrachtete. Er war derjenige, dem Streitigkeiten zwischen den Insassen zum Schiedsspruch vorgelegt wurden. Erst nachdem ich wochenlang dort gewesen war, erkannte ich, welch eine Rarität dies in einem Gelände war, wo die verschiedensten Nationalitäten von Gefangenen einander fast so sehr haßten, wie sie die Deutschen haßten.
     Was die Deutschen betraf, stiegen dieGefühle gegen sie in einigen der Lager, die etwas füher befreit worden waren, so hoch, dass frühere Gefangene sich Gewehre geschnappt hatten und in das nächste Dorf gerannt waren und einfach den ersten Deutschen, den sie sahen, erschossen hatten. Es war Teil unserer Instruktionen, diese Dinge zu verhindern, und wieder war Wild Bill unser größter Aktivposten, wenn er mit den verschiedenen Gruppen vernünftig redete und ihnen riet, Vergebung zu üben.
     "Es ist nicht leicht für sie, zu vergeben", erklärte ich ihm eines Tages, als wir im Zentrum für alle Abwicklungen mit unseren Teetöpfen beieinander saßen. "Viele von ihnen haben ihre Familienangehörigen verloren."
     Wild Bill lehnte sich in dem geraden Stuhl zurück und schlürfte sein Getränk.
     "Wir lebten im jüdischen Sektor von Warschau", fing er langsam an. Es waren die ersten Worte, mit denen er mir gegenüber von sich selbst sprach. "Meine Frau, unsere zwei Töchter und unsere drei kleinen Jungen. Als die Deutschen unsere Straße erreichten, stellten sie jeden an die Wand und 
eröffneten mit Maschinengewehren das Feuer. Ich bettelte, dass sie mir erlauben würden, mit meiner Familie zu sterben, aber da ich Deutsch sprach, steckten sie mich in eine Arbeitsgruppe."
     Er unterbrach, vielleicht weil er wieder seine Frau und seine fünf Kinder vor sich sah. "Ich mußte mich dann entscheiden", fuhr er fort, "ob ich mich dem Haß den Soldaten gegenüber hingeben wollte, die das getan hatten. Es war eine leichte Entscheidung, wirklich. Ich war Rechtsanwalt. In meiner Praxis hatte ich oft gesehen, was der Haß im Sinn und an den Körpern der Menschen auszurichten vermochte. Der Haß hatte gerade sechs Personen getötet, die mir das meiste auf der Welt bedeuteten. Ich entschied mich dafür, dass ich den Rest meines Lebens - mögen es nur wenige Tage oder viele Jahre sein - damit zubringen wollte, jede Person, mit der ich zusammenkam, zu lieben."  

Montag, 22. Dezember 2014

Sonntagsfreude - auch Montags noch

Die Weihnachtspost ist erledigt, endlich. Das Last-Minute-Projekt nimmt Form an und wir durften einen wunderbaren Tag mit einem lieben Freund verbringen, das ist Sonntagsfreude pur.



Freitag, 19. Dezember 2014

Ein Geschenk, ein Geschenk!

Manche Menschen sind schwerer zu beschenken als andere. Was bin ich froh, dass mir noch etwas (hoffentlich) passendes eingefallen ist.



Ein schmusig weicher, leichter Loop/Cape/Schulterwärmer aus Alpaca-Seidenmischgarn. Die Anleitung kann man hier kostenlos bekommen. Für Größe L/XL habe ich etwas mehr als 2 Knäul gebraucht.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Vorher-Nachher

Kennt ihr noch die Vorher-Nachher-Show? Ich fand es immer total spannend. Keine Frage, dass ich beim Vorher-Nachher-KAL mitmachte.

Vorher: der Strang:



Nachher: die Socken:


Die Wolle hat toll gewildert. Um das nicht zu unterbrechen, habe ich die Ferse nachträglich eingestrickt.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

WIP Wednesday

Heute nur ganz kurz: das wird noch´n Geschenk. Geplante Fertigstellung: noch vor Weihnachten, dieses Jahr.


Muss weiter stricken....


Montag, 15. Dezember 2014

Dem Sohn sei boshi

Die gewünschte myboshi ist noch am Geburtstag fertig geworden, leider waren Sohn und Mütze immer erst dann daheim, als es für Fotos schon zu dunkel war.


Als die Mütze laut Anleitung hätte fertig sein sollen, war sie leider zu kurz und das blaue Garn alle...also hab ich mit den Streifen ein wenig geschummelt.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Sonntagsfreude

Heute kann ich auf eine sehr abwechslungsreiche Woche zurückblicken: Termine fügten sich perfekt in vorhandene Zeitfenster, ein wenig exklusive Zeit zu zweit am Vormittag (mit Geschenke für die Kinder besorgen verbracht), einen seeehr entspannten Kinder Geburtstag gefeiert, an einem Abend 18 Christstollen gebuttert, gezuckert und hübsch verpackt, ....


Ich freue mich auf eine ruhige nächste Woche!

Mittwoch, 10. Dezember 2014

WIP Wednesday

Hier wird gehäkelt. Am Sonntag habe ein my boshi rundum-sorglos-Paket geschenkt bekommen. Kaum hatte ich es daheim ausgepackt, schwärmte der Älteste, dass er genau so eine Mütze uuuunbedingt haben möchte.
Wenige Tage vor dem Geburtstag ist doch klar, dass dieser Wunsch gerne erfüllt wird, oder?

Montag, 8. Dezember 2014

Nikolaussocken

Wichteln macht Spaß! Schon einige Jahre mache ich beim Nikolaus-Socken-Wichteln mit. Ich freue mich immer sehr, wenn Jemand für mich Socken strickt. Und manchmal stricke ich auch lieber für Andere als für mich selbst.



Diese Glitzersocken habe ich auf die Reise geschickt. Das Stricken hat mir viel Freude gemacht und das kostenlose Muster zigzagular Socks werde ich sicher noch einmal stricken.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Sonntagsfreude


Der Nikolaus war im Kindergarten. Das war für den Jüngsten ein besonderes Erlebnis. Und, so habe ich erfahren, der Nikolaus hatte einen Bart, der war so eingerollt....


Und es gab wenige erste, sehr nasse Schneeflocken sehr zur Freude aller Kinder.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

WIP Wednesday

Das letzte Weihnachtsgeschenk:


Etwa ein Drittel ist geschafft, da sollte es kein Problem sein rechtzeitig fertig zu werden.


Montag, 1. Dezember 2014

Adventskalender

In den letzten Jahren wollten die Jungs meistens einen Schokokalender wie man ihn an jeder Ecke kaufen kann. Ich muss zugeben, das war mir durchaus recht. Doch meistens gab es bereits am ersten, oder spätestens zweiten Dezember Streit wem welcher Kalender gehört. Meist kam noch erschwerend hinzu, dass sich immer ein kleiner Bruder fand, der ohne Rücksicht auf Verluste weggenascht hat, was ihm in die Finger kam.

Dieses Jahr wollte ich einen Kalender selber füllen, aber 96 (!) Säckchen whatever müssen vor dem Füllen ja erstmal genäht, gestrickt oder sonstirgendwie angefertigt werden.... und außerdem habe ich nicht wirklich Platz für 96 Säckchen.
Also gibts pro Kind nur Eins. Die Säckchen befülle ich jeden Abend neu, das verhindert auch gleichzeitig unkontrollierte Fressorgien ;o)



So geht Upcycling: das Brett war mal eine Küchenschublade, die "Haken" stammen ebenfalls aus der alten Küche. Selbst der rote Stoff hat schon einige Jahre, ich schätze so 15, auf dem Buckel.
Das Werkeln hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn ich mich zeitlich total verkalkuliert hatte und die heutige Nacht deshalb nur sehr kurz war.

Sonntag, 30. November 2014

Sonntagsfreude

Und schon ist er da, der erste Advent. Zeit für die Familie, die Kinder, Heimlichkeiten, Geschenke die noch gewerkelt werden wollen.
Mein Zeitmanagement ist noch nicht besonders überzeugend, ich hoffe, es läuft ab nächster Woche besser.



Ein Geschenk für die Lehrerin basteln, toll mit welcher Hingabe da gearbeitet wurde.

Freitag, 28. November 2014

Fest der Liebe

Für stilechte Körperpflege zum Fest der Liebe: ein Waschlappen mit eingestrickten Herzen.


Perfekt um aus einzelnen oder übrig gebliebenen Baumwollgarnen kleine, nützliche Geschenke zu zaubern.
Und Waschlappen braucht doch wirklich Jeder.
Die Anleitung gibts kostenlos hier.

Mittwoch, 26. November 2014

WIP Wednesday

So, heute habe ich die (hoffentlich) letzten Christstollen gebacken. Mehr als 20 Stück waren es heuer. Da mussten die Strick- und Nähprojekte etwas hinten anstehen.

Weil in der fertige-Socken-Kiste nur zwei Paar für Mannsbilder drin sind, habe ich gleich mal welche angeschlagen.


Dienstag, 25. November 2014

Komplimente mal anders

Mittags gab es Linseneintopf mit Spätzle. Entgegen der Gewohnheit waren die Spätzle aus Zeitmangel nicht selbst gemacht.

Kind L. scannt die Suppe und fragt: "Was ist das?"
Ich: "Das sind Spätzle."
Kind H. : "Warum sind die so lang?"
Ich: "Heute hatte ich keine Zeit Spätzle zu machen und habe welche gekauft."
Darauf H.: "Ach deshalb schmecken die SO....nicht so gut...."

Montag, 24. November 2014

Määh!

Ich hab mal wieder die MähNähmaschine rausgeholt. Herausgekommen ist ein Täschchen für eine Schaf-Freundin.




Die Tasche schreit förmlich nach Strickzeug, oder?

Donnerstag, 20. November 2014

Cocktail Jumper

Nach mehr als einem halben Jahr ist er endlich fertig. Irgendwann während der Ärmel hat mich gewaltig die Lust verlassen, dann war Sommer, es war (mehr oder eher weniger) warm, .... Nun, jetzt isses soweit. Der Pulli ist fertig, aber das Wetter passt nicht so recht dazu. Doch das nächste Frühjahr kommt bestimmt.



Bis auf wenige Ausnahmen habe ich mich an die Anleitung gehalten. Lediglich den Ausschnitt habe ich ein bisschen entschärft und den Saum etwas variiert.

Mittwoch, 19. November 2014

WIP Wednesday

Der Pulli ist gestern fertig geworden, da wirds Zeit für etwas Neues. Dass es ein Kleidungsstück aus Holst supersoft wird war schon länger klar. Es muß Platz werden in der Holst-Kiste, denn ein paar Knäulchen sind bereits wieder auf dem Weg zu mir.
Weil in der Vorweihnachtszeit die Freizeit eher wenig ist, habe ich mich für ein Teil mit mini-mini-Ärmelchen entschieden, nämlich Boardwalk.
Da bin ich dann fertig bevor die Ärmel-Unlust kommt.


Für heute abend plane ich einen Maschenanschlag ;-)



Sonntag, 16. November 2014

Sonntagsfreude

In diesem Kindergartenjahr wird es viele erste und gleichzeitig letzte Male geben. Der letzte erste Kindergartentag, für einen Buben kommt sogar der letzte Kindergartentag (irgendwann im Sommer). 



Geburtstag feiern zu dürfen ist immer ein Grund zur Freude.



Mittwoch, 12. November 2014

WIP Wednesday

Diese Woche wieder Socken. Der Pullover braucht doch länger als gedacht und bei dem grauen Wetter brauche ich ein bißchen Farbe. In der Tausendschön-Gruppe bei Ravelry läuft gerade der Vorher-Nachher KAL, da mache ich gerne mit.



Sonntag, 9. November 2014

Sonntagsfreude

Am meisten freue ich mich definitiv darüber, dass der 9. November 1989 kein gewöhnlicher 9. November war und so große Dinge passiert sind. Auch wenn ich damals noch ein Kind war, haben die Folgen dieses Tages mein Leben und das vieler anderer Menschen verändert.

Eine vergleichsweise kleine Freude bereitet mir mein neuestes Küchen-Spielzeug, damit lassen sich im Handumdrehen kleine gefüllte Törtchen zubereiten:


Zuerst aus 300g Mehl, 2 TL Backpulver, 100g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, 1 EL Milch und 150g kalter Butter einen Mürbeteig herstellen. Diesen etwa 30 Minuten kalt stellen. Dann den Teig in 12 Portionen teilen und mit dem gut bemehlten Teigstampfer in die Mulden der Muffinförmchen drücken.

Was die Füllung angeht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mir haben Marias Portugiesische Vanilletörtchen als Inspiration gedient.

400ml Milch mit 1 EL Butter und 1 aufgeschlitzten Vanilleschote aufkochen, die Hitze reduzieren und noch etwa 15 Minuten ziehen lassen. Dann die Vanilleschote herausfischen. 150g Zucker, 2 EL Mehl und 1 Prise Salz mischen, in die heiße Vanillemilch geben und aufkochen.
Den Topf vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und 4 Eigelb unter die Creme rühren.

Nun die Teigmulden mit der Vanillecreme füllen und bei 200°C etwa 15 Minuten backen.



Meinen Teigstampfer hat mir mein Papa gemacht *dickesBussi*
Es gibt sie aber z.B. auch bei Lakeland.

Samstag, 8. November 2014

Alle Zeit bereit

Als ich noch jung und unglücklich verliebt war, habe ich regelmäßig und ausgiebig Tagebuch geschrieben. Zuerst benutzte ich so putzige kleine Büchlein mit einem Schloß, das man mit ein wenig Geschick und einer Büroklammer knacken konnte (ja, manchmal war es notwendig in mein eigenes Tagebuch einzubrechen), später habe ich auf ein gutes Versteck gesetzt und auf das Schloß verzichtet.
Seit einigen Jahren habe ich kein Tagebuch mehr, aber ich "lese" zwischendurch gern mal den Familienplaner, der die Höhen und Tiefen des Familienlebens in Kurzfassung erzählt.

Fürs neue Jahr habe ich mir schon vor einigen Wochen einen neuen Kalender gekauft, eigentlich mit viel zu viel Platz drin, denn ich habe nicht vor täglich eine DIN A5 Seite mit Terminen zu füllen. Statt dessen möchte ich Kindersprüche, Witze, Versprecher und Mißversteher notieren. Tagebuch light sozusagen.

Damit das Schreibwerkzeug immer griffbereit dabei ist, habe ich mir einen Stifthalter genäht. Wie das geht, ist hier ausführlich beschrieben.




Mittwoch, 5. November 2014

WIP Wednesday

Schon viel zu lange dümpelt der Pullover halbfertig in meinem Korb rum. Jetzt wird er fertig gemacht, jawoll. Der Ärmel braucht schätzungsweise noch zwei bis drei ausgiebige Fernsehabende....

Montag, 3. November 2014

Gesucht und gefunden

Es hat funktioniert! Die neue gestrickte Mütze hat einen passenden Kopf gefunden.


Das Zopfmuster sieht toll aus, ließ sich aber nicht so toll stricken, es wird wohl keine Zweite geben.
Genau nach Anleitung aus Merino extrafein von Drops gestrickt ergab sich eine eher kleine Kindergröße.

Sonntag, 2. November 2014

Sonntagsfreude

Das tolle Sonnenwetter war -ist- ein Grund zur Freude. Und der Besuch eines lieben Freundes. Und das Beste: Wenn Beides zusammenfällt.



Noch mehr Sonntagsfreude gibts hier.


Mittwoch, 29. Oktober 2014

WIP Wednesday

Noch ´ne Mütze:


Um das Problem des nicht-passens zu umgehen, stricke ich künftig zuerst die Mütze und wähle dann den passenden Empfänger. Ganz schön schlau, nech?


Montag, 27. Oktober 2014

Blöde Mütze!

Es wird kälter und die Kinder brauchen neue Mützen. Ich hab mal mit der Kleinsten angefangen. Während einer ersten Anprobe habe ich also dem künftigen Kindergartenkind seine werdende Mütze angepriesen, leider hatte er nur eins seiner beiden derzeitigen Lieblingsworte für die Mütze übrig: Lööde Mütze.


Ich finde sie trotzdem ganz gelungen, und ich wette, er wird sie noch mögen. Spätestens wenns noch 5 Grad kälter geworden ist.



Sonntag, 26. Oktober 2014

Sonntagsfreude

Zeit zu haben -sich Zeit zu nehmen- das ist eine wirkliche Sonntagsfreude. Der Oktober war ein sehr gut gefüllter Monat, gefüllt mit überwiegend Schönem. In solchen Wochen habe ich das Gefühl, die Zeit würde nur so vorbei fliegen.
Die Äpfel haben wir geerntet, dazu gabs am Freitag das perfekte schöne Herbstwetter. Am Samstag konnte ich ein paar Stunden Auszeit genießen. Insider wissen: Sale bei der Wollmeise in Pfaffenhofen....




Mittwoch, 22. Oktober 2014

WIP Wednesday

Es bleibt glitzerig auf meinen Stricknadeln:



Leider ist der Silberfaden auf dem Foto nicht zu sehen, aber bei dem aktuellen Wetter bin ich froh, dass überhaupt etwas auf dem Bild zu sehen ist....

Sonntag, 19. Oktober 2014

Sonntagsfreude

Diese vergangene Woche war voller kleiner und großer Freuden. Ein Termin, vor dem ich mich wochenlang fürchtete war nicht halb so schlimm wie erwartet.
Der Herbst schenkt uns fast wärmere Tage als der Sommer, eigentlich sind die Kastanien schon alle eingesammelt, aber mein Kleinster guckt trotzdem jeden Tag nach, ob er nicht doch noch Eine findet. Beneidenswert diese Beharrlichkeit.
Mein persönliches Highlight war mein Kurztrip nach Kempten. Es war so so toll, aber das schönste Luxus-Hotelzimmer und das leckerste Essen sind eben nur ein Hotelzimmer und ein Essen, wenn man mit Niemandem die Freude darüber teilen kann.


Schön, wieder zu Haus zu sein!


Freitag, 17. Oktober 2014

Gib mir Musik!



9 Monate habe ich darauf gewartet, seit Januar freue ich mich auf den morgigen Tag. Den Mey-ster live erleben *hachz*. Konzertkarte so aufgeräumt, dass ich sie wiedergefunden habe, das Hotelzimmer ist gebucht, alles perfekt.... und dann streiken die Lokführer!
Ich hatte mich so auf eine gemütliche Zugfahrt mit Zeit zum stricken gefreut.
Notfalls nehme ich das Auto, meinen Mini-Urlaub lasse ich mir nicht verderben.
Ich bin dann mal die Tasche packen.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Warme Füße

Der Herbst steht vor der Tür, die kalte Jahreszeit beginnt und nicht Jeder hat wie ich das große Glück in einem trockenem, warmen Haus zu wohnen und Winterschuhe und warme Socken zu besitzen.

Weil ich übers Jahr viele Paare Socken gestrickt habe, die ich aber nicht alle für mich brauche, werde ich wie im letzten Jahr ein Paket für Metro World Child packen.


Das ist übrigens das letzte fertige Paar, in den nächsten Tagen geht das Packerl auf Reisen.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

WIP Wednesday

Diese Woche bringt das WIP ein bißchen Bling-Bling in meine Strickerei.
Der Strang hat mir supergut gefallen, bei den Socken bin ich mir noch nicht sicher....

Montag, 13. Oktober 2014

Geburtstags-Pull-Over

Der Geburtstag ist rum und eigentlich wäre das gute Stück auch rechtzeitig fertig gewesen - wenn die farblich so gut dazu passenden Knöpfe nicht zu klein gewesen wären...
Nun, ich denke drei Tage Verspätung sind noch im Rahmen. War am Geburtstag sowieso kein Pullover-Wetter.




Die Anleitung habe ich ein wenig verändert: Im Original ist ein kraus rechts Bündchen vorgesehen, aber der erste Versuch zeigte, dass das zum Einrollen neigt. Also habe ich ein Rippmuster spendiert.
Nachdem der Sohn bei der Anprobe entsetzt festgestellt hatte, dass der Pulli eigentlich noch Ärmel bekommen soll, habe ich auch auf diese verzichtet. Die verbleibende Zeit war schon knapp, da kam mir diese Modifikation ganz recht.

Aus WollButt Innsbruck mit 3,75er Nadeln gestrickt, Verbrauch etwa 210g.


Sonntag, 12. Oktober 2014

Sonntagsfreude

Wenn ich so auf die letzte Woche zurück blicke, stelle ich fest, dass ich noch nie so viele Kuchen gebacken habe. Schöne und traurige Anlässe gingen diese Woche Hand in Hand.
Freude und Dankbarkeit über eine reiche Ernte, ein erfülltes Leben ging zu Ende und ein anderes ist noch jung an Jahren. Beide haben Spuren in mir hinterlassen, das ist meine (Sonntags)Freude.


Samstag, 11. Oktober 2014

Helferlein

Dass es so Nadelspielzusammenhalter gibt, die verhindern sollen, dass sich in der Tasche die Stricknadeln selbsständig machen, wußte ich schon, meinte aber keinen Bedarf zu haben.
Beim letzten Stricktreff habe ich dann eine einfache wie geniale Version gesehen und mußte sie direkt ausprobieren.


Ein kleiner Rest Leder, ein Stück Gummiband und etwa 10 Minuten Zeit (am längsten dauerte das Herrichten der Nähmaschine), mehr brauchts nicht.

Funktioniert prima, verhindert aber nicht das Verlieren der fünften Nadel im Wald. Hab ich heute schon ausprobiert.


Freitag, 10. Oktober 2014

WIP Wednesday [mit ein bisschen Verspätung]

Nicht, dass ich am Mittwoch kein WIP zu zeigen gehabt hätte...Nein, ich war einfach zu langsam oder die Zeit verging zu schnell, das kann man sehen wie man will.

Das ist also das neue WIP:



Und weil ich die Ton-in-Ton-Färbung so gern mag, hab ich gleich die ganze Serie gekauft.


Mittwoch, 1. Oktober 2014

WIP Wednesday

Vor ein paar Tagen habe ich noch einmal Stulpen angefangen, dafür werde ich die von letzter Woche aufmachen und neu stricken, ein wenig weiter dann :o)



Bald ist auch der Geburtstagspulli fertig. Wird auch Zeit, denn nächste Woche soll er auf dem Gabentisch liegen...

Sonntag, 28. September 2014

Sonntagsfreude


Ganz gemütlich war ich mit meinem Jüngsten Kastanien sammeln, morgens nachdem die Größeren in Schule und Kindergarten waren. Schön wars Zeit zu haben mit ihm allein.

Die Größte und auch egoistischste Freude war aber einen ganzen Tag allein mit meinem Mann verbringen zu dürfen. Wir haben keine Großeltern in der Nähe, da waren diese acht Stunden ein ganz besonders wertvolles Geschenk.